Wie kann man mit dem Sonnengruss ein umfassendes und einfaches Yoga absolvieren?
Im Hatha-Yoga - der ersten Form des Yoga - begegnet uns diese bekannte Abfolge von Haltungen: der Sonnengruss.
Sie befasst sich mit den wichtigsten Positionskategorien: Stand, Gleichgewicht, Umkehrung, Vorwärts- und Rückwärtsbeugungen. Die Abfolge ermöglicht es ausserdem, die Bauchmuskeln zu trainieren und Rückenschmerzen zu vermeiden.
Einige Haltungen werden im Stehen, andere im Sitzen oder auch im Liegen praktiziert. Der Sonnengruss mit seinen zwölf Haltungen ist eine gute Aufwärmroutine, um sich in seinem Körper wohler zu fühlen. Wenn du ihn am Morgen praktizierst, verleiht er dir Vitalität und Kraft. Am Abend sorgt er dafür, dass man den Tag hinter sich lassen kann.
Wie führt man also einen Sonnengruss in 12 Haltungen aus?
1. Gebet
2. Arme nach oben
3. Stehende Zange (Hände zu den Füssen)
4. Gruss des Kriegers (ein Knie nach vorne angewinkelt, Bein nach hinten gestreckt, Arm gestreckt auf dem Boden)
5. Stockhaltung (Körperspannung)
6. Acht-Punkte-Gruss (der Körper berührt den Boden an acht Kontaktpunkten)
7. Kobra (auf dem Bauch liegend, Oberkörper angehoben)
8. Herabschauender Hund (Hände und Füsse auf dem Boden, Gesäss nach oben)
9. Gruss des Kriegers
10. Hände zu den Füssen
11. Arme nach oben
12. Gebet
Nathalie erklärt, dass man mit dem Sonnengruss "eine vollständige Körperausrichtung anstrebt: Durch die Ausrichtung des Körpers wird auch der Geist ausgerichtet. Das „HA“ in „Hatha“ steht für „solar“ und das ‚THA‘ für „lunar“. Die Praxis von Hatha-Yoga, insbesondere in Form des Sonnengrusses, soll also dazu beitragen, diese beiden Elemente in uns wieder ins Gleichgewicht zu bringen.