Welche Übungen für die unteren Bauchmuskeln?

Eins der häufigsten Ziele im Gym: ein flacher Bauch. Oft funkt jedoch ein ungeladener Gast dazwischen: Fett im unteren Bauchbereich. Wie wirst du es los? Antworten!

Genetik bestimmt, wo du Fett speicherst, doch du kannst Fett am Bauch verlieren! Lass dich nicht entmutigen: Coach Kevin zeigt dir die besten Ansätze, um deine Komplexe zu besiegen. Mit gezieltem Training fühlst du dich schnell wohler in deinem Körper. Packen wir es gemeinsam an!

Wie heissen die unteren Bauchmuskeln?

Beginnen wir mit einem kleinen Anatomie-Crashkurs. Es gibt 3 Arten von Bauchmuskeln:

  •  Der gerade Bauchmuskel, besser bekannt als Sixpack, gehört zu den oberflächlichen Muskeln.
  • Der quere Bauchmuskel liegt tief im Bauchinneren. Er ist nicht sichtbar, da er tiefer liegt. Er bildet eine Bauchmanschette, die im unteren Rücken ansetzt.
  • Die schrägen Bauchmuskeln, die sich rechts und links des geraden Bauchmuskels befinden.
    Wie du siehst, gibt es keinen spezifischen Namen für die Bauchmuskeln im unteren Bauchbereich – schlicht deshalb, weil sie Teil eines Ganzen sind. Ihre Aufgabe? Diese Muskeln sind dafür verantwortlich, die Beine zum Oberkörper zu führen, während die "oberen Bauchmuskeln" den Oberkörper nach vorne beugen und Rotationen ermöglichen.

Frauen und Männer: Gibt es einen Unterschied bei den Bauchmuskeln?

Einfache und schnelle Antwort: Anatomisch gesehen sind Frau und Mann gleich aufgebaut. Dennoch sollten Frauen ihrem Beckenboden besondere Aufmerksamkeit schenken – vor allem, wenn sie nach einer Schwangerschaft wieder mit dem Bauchmuskel-Training beginnen oder nach der Geburt mit Inkontinenz zu kämpfen haben. In solchen Fällen empfehlen wir dir, eine Hebamme oder eine Physiotherapeutin bzw. einen Physiotherapeuten zu konsultieren. Sie begleiten dich sicher und erstellen dir ein individuell angepasstes Training an.

Wie nimmst du am unteren Bauch ab?

Um abzunehmen und Bauchfett zu verlieren, das viele als unschön empfinden, gibt es kein Wundermittel – das geht nur über Sport und Ernährung! Behalte im Hinterkopf: So viel Sport du auch treibst – ohne eine passende Ernährung und einen ausgewogenen Lebensstil bleibt das Ergebnis begrenzt. Damit sich Veränderungen zeigen, gilt: 70 % Ernährung und 30 % Sport! Es wäre also schade, diesen Punkt zu vernachlässigen. Zumal wir wissen, wie frustrierend es ist, sich im Fitnessstudio anzustrengen und am Ende nicht das erhoffte Ergebnis zu sehen.
Um dich endgültig zu überzeugen: Über den rein ästhetischen Aspekt hinaus steht eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung auch für gute Gesundheit. Industriell verarbeitete Lebensmittel, Fast Food, Softdrinks oder Alkohol im Übermass bremsen nicht nur deine Resultate, sondern tun dir langfristig auch nicht gut – ganz im Gegenteil. Also ja: Sich ab und zu etwas zu gönnen gehört dazu – auch ein Burger mit Pommes. Entscheidend ist, im Alltag möglichst häufig selbst gesunde und ausgewogene Mahlzeiten zuzubereiten.
Sind diese guten Gewohnheiten erst einmal etabliert, könnten deine Bauchmuskeln schneller sichtbar werden, als du es erwartet hast. Vor allem der gerade Bauchmuskel, bei dem die Ernährung eine sehr wichtige Rolle spielt. Ade Komplexe und hallo flacher Bauch und Traumfigur!

Welche Ernährung, um am unteren Bauch abzunehmen?

Der untere Bauch, der uns oft stört, ist in erster Linie eine Fettansammlung – also gespeicherte Energie, die im Körper eigenen biologischen Regeln folgt. Darauf haben wir keinen direkten Einfluss. Um dieses Fett zu reduzieren, läuft alles über die Ernährung, wie wir zuvor gesehen haben.
Natürlich beschleunigt körperliche Aktivität den Prozess (70 / 30, erinnerst du dich?), aber an erster Stelle steht eine bessere Ernährung. Du kannst dir merken: Die täglich empfohlene Kalorienzufuhr für eine Frau liegt bei rund 2000 kcal pro Tag, das liefert ihr die Energie, die sie braucht. Für einen Mann sind es rund 2500 Kalorien pro Tag. Das ist reine Mathematik: Ist die Zufuhr höher als nötig, speichert der Körper Kalorien und bildet Fett.
Wenn du die täglichen Empfehlungen nicht überschreitest, hilft dir das bereits, Bauchfett zu reduzieren. Und wenn du Übergewicht hast, kann ein zeitlich begrenztes Kaloriendefizit sinnvoll sein. In jedem Fall solltest du eine Ernährungsberaterin oder einen Ernährungsberater konsultieren. Es ist wichtig, gut begleitet und beraten zu sein, um die Dinge richtig anzugehen.
Sobald diese Grundlagen stimmen, zeigen sich die Resultate schnell – unterstützt durch ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, guten Schlaf und weniger Stress.

Wie führst du Bauchübungen richtig aus, um den unteren Bauch zu stärken?

Jetzt geht’s ans Training – mit Fokus auf die Bauchmuskulatur! Goldene Regel für eine saubere Ausführung: von Anfang an die richtigen Bewegungsmuster anwenden.
Um deinen Bauch zu verfeinern und zu definieren, sind hypopressive Bauchübungen besonders effektiv. Aber was heisst das genau? Sogenannte hypopressive Bauchübungen reduzieren den Druck, den man auf die Bauchmuskulatur ausübt. Warum ist das wichtig? Weil genau dieser Druck nach unten, den man unbewusst bei klassischen Bauchübungen erzeugt, mit der Zeit dieses störende kleine Bäuchlein begünstigen kann.

Wie führst du hypopressive Bauchübungen aus? Dabei geht es darum, die Luft aus dem Bauch entweichen zu lassen und den Bauch bewusst einzuziehen, um unter Belastung den queren Bauchmuskel, die Bauchmuskelschlinge, den Beckenboden sowie die inneren Organe zu aktivieren. So arbeitest du mit dem Zwerchfell und verlagerst deine Organe nach oben. Um dir das besser vorzustellen, denk an einen Reissverschluss, den du schliesst, fixierst und dann langsam nach oben ziehst. Alles ist angespannt und nach oben gezogen.

Um diese Bauchübungen optimal auszuführen, denk auch daran, dein Becken einzuziehen und tief zu atmen. Diese ganze Synergie sorgt dafür, dass du deine Bauchübungen korrekt ausführst und Schmerzen oder Spannungen im unteren Rücken vermeidest. Am Ende reduzierst du Bauchfett und stellst gleichzeitig spürbare positive Effekte auf deine gesamte Silhouette fest.

Für einen flachen Bauch: Solltest du den oberen oder den unteren Körperbereich trainieren?

Um störendes Bauchfett anzugehen, setzt der Coach auf Bauchübungen, bei denen auch die Beine aktiv eingebunden sind. Hier ein paar Beispiele zur Inspiration – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Ausführung empfehlen wir dir, bequeme Kleidung anzuziehen und eine rutschfeste Trainingsmatte zu verwenden.

1. Die Schere

Setz dich auf deine Matte, lehne dich leicht nach hinten, zieh das Becken ein und halte den Rücken schön gerade. Heb die Beine an, strecke sie und führe abwechselnde Scherenbewegungen aus.

2. Das Portemonnaie

Setz dich auf deine Matte und streck die Beine aus. Zieh sie gestreckt zu dir heran (in dieser Position formst du ein «V») und senk sie dann langsam wieder ab, ohne den Boden zu berühren. Du wiederholst die Bewegung wie ein Portemonnaie, das sich öffnet und schliesst.

3. Die Plank

Die bekannte Plank wird ausgeführt, indem du dich mit Gesicht zur Matte positionierst, Hände und Füsse aufsetzt, Arme und Beine streckst, den Körper lang machst und den Rücken gerade hältst. Dein Blick ist zur Matte gerichtet, um Spannungen im Rücken zu vermeiden. Du kannst die Übung auch auf den Unterarmen ausführen – das funktioniert genauso gut.

4. Die Kerze

Wer erinnert sich nicht an die Kerze aus dem Sportunterricht? Falls das bei dir schon länger her ist: Du legst dich auf den Rücken und hebst die Beine gestreckt so weit wie möglich Richtung Decke. Deine Hände können den Rücken stützen oder flach neben dem Körper auf der Matte liegen, hör auf dein Körpergefühl. Dann kehrst du in die Ausgangsposition zurück und wiederholst die Bewegung.

5. Die Waage

Dabei handelt es sich um eine anspruchsvollere Variante der Portemonnaie-Übung. Sitzend auf deiner Matte hebst du den Oberkörper an, sodass dein Rücken schön gerade ist, und streckst die Beine, um ein "V" zu formen. Die Arme sind nach oben Richtung Decke gestreckt. Ziel ist es, dich leicht von vorne nach hinten zu wiegen. Um die Übung zu vereinfachen, kannst du die Beine beugen und die Arme auf Höhe der Knie platzieren. Deine Bauchmuskeln kontrollieren die Bewegung – du wirst merken, das zieht ordentlich!

Führe alle zwei Tage mehrere Wiederholungen von dreissig Sekunden aus, um die positiven Effekte zu spüren.

Bauchübungen für den oberen Bereich: nicht vergessen für eine harmonische Silhouette

Es gibt keinen Grund, sich beim Bauchtraining nur auf den unteren Bereich zu beschränken. Für einen flachen Bauch und eine harmonische Silhouette empfehlen wir dir, auch den oberen Bauchbereich zu trainieren. Hier ein paar einfache Übungen:

1. Crunches

Nachdem sie eine Zeit lang sehr beliebt waren, haben sie in der Fitnesswelt für Diskussionen gesorgt. Dabei gibt es keinen Grund für Streit: Sie sind effektiv – vorausgesetzt, sie werden korrekt ausgeführt. Für alle Details empfehlen wir dir, den entsprechenden Artikel zu diesem Thema zu lesen.

2. Rumpfstabilisationsübungen

Rumpfstabilisationsübungen wie die Plank auf den Unterarmen, die wir weiter oben gesehen haben: Positioniere dich mit dem Gesicht zum Boden auf den Unterarmen, halte den Rücken gerade und die Wirbelsäule in einer Linie – je nach Niveau auf den Füssen oder den Knien. Halte die Position dreissig Sekunden, denn darüber hinaus neigen wir dazu, die Bauchspannung zu verlieren und vermehrt den unteren Rücken, die Schultern und die Oberschenkel zu belasten – und genau das ist nicht das Ziel!

Video: Dein Bauchmuskel-Training

Video: 30 Minuten Training zur Stärkung deiner Bauchmuskeln

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