Trailrunning bergauf: So verbesserst Du Deine Technik

Wie gelingt Dir der Fortschritt beim Trailrunning bergauf?

Optimiere Deine Technik und meistere jeden Höhenmeter mit maximaler Effizienz.

Wenn der Weg steiler wird, schiesst Dein Puls schnell in die Höhe – selbst bei langsamem Tempo. Der grösste Fehler wäre es, sofort zu überpacen. Höre auf Deinen Körper und laufe bewusst kraftsparend.

Warum Du Deine Kräfte am Hang einteilen musst

Auf jeden Aufstieg folgt meistens ein Flachstück oder ein technischer Downhill. Je mehr Frische Du Dir bergauf bewahrst, desto explosiver und flüssiger gelingt Dir danach der Übergang zurück ins Lauftempo.

Vergiss den Gedanken, mit viel Schwung in die Steigung hineinzurennen. Damit verpufft Deine Energie schon nach wenigen Metern. Verkürze stattdessen sofort Deine Schrittlänge, sobald es steil wird.

Kleine, schnelle und dynamische Schritte halten Dich kraftvoll und schonen Deine Muskeln. Nutze den Schwung Deiner Arme, um Dich nach vorne zu pushen, und lehne Deinen Oberkörper leicht nach vorne.

  • Verkürze Deine Schrittlänge deutlich.
  • Nutze Deine Arme gezielt als Motor.
  • Blicke 4 bis 5 Meter voraus, nicht auf Deine Füsse.
  • Wähle die beste Linie, auch wenn Du Hindernisse umkurven musst.

Meistere die Höhenmeter mit Trail-Stöcken

Stöcke werden zu Deinen besten Kumpels, sobald die Tour länger wird oder die Schweizer Bergwege richtig steil werden. Sie bieten Dir perfekte Stabilität und entlasten Deine Oberschenkel.

An steilen Hängen setzt Du beide Stöcke gleichzeitig ein, um Dich mit der Kraft Deiner Arme nach vorne zu drücken. In flacherem Gelände wechselst Du die Stöcke rhythmisch im Takt Deiner Schritte ab.

Gehen, um danach umso schneller zu laufen

Zügiges Gehen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Schlüsselkompetenz. Bei extrem steilen Rampen drückst Du mit den Händen auf Deine Oberschenkel und drehst die Fussspitzen leicht nach aussen.

Bei langen alpinen Aufstiegen wechselst Du in ein rhythmisches, sportliches Gehen. Dieser Wechsel vom Laufen zum Gehen muss eine bewusste taktische Entscheidung sein, um Deine Muskeln zu schützen.

Wenn sich die Steigung flacht, solltest Du nicht sofort losgapsen. Nimm Dir ein paar Sekunden Zeit, um Deinen Schritt anzupassen, erhöhe die Schrittlänge schrittweise und finde so Deinen Flow wieder.

Mit diesen Kniffen holst Du wertvolle Minuten auf Deine Bestzeiten heraus, ohne schneller rennen zu müssen. Bereite Dich gut vor, trainiere clever und stürme die Schweizer Gipfel!

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